Nach der Geburt erhält das Neugeborene einen Namen. Der Nachname ist recht schnell gefunden, da er sich nach dem Namen der Eltern richtet. Haben die Eltern verschiedene Namen, können sie entscheiden, welchen das Kind tragen soll. Schwieriger wird da schon die Auswahl eines geeigneteten Vornamens. Mit Sicherheit lässt sich jedenfalls beobachten, dass bei der Auswahl, bei Anzahl und Klangfarbe des oder der gewählten Vornamen der soziale und familiäre Hintergrund der Eltern eine wichtige Rolle spielt.
Obgleich es selbst in Teilen Deutschland, wie beispielsweise in Thüringen, früher möglich war, mehrere Kinder einer Familie mit gleichem Vornamen taufen zu lassen, möchten wir mit diesem Webangebot eine Hilfe an die Hand geben, um einen schönen Namen für das Kind auszuwählen. Schliesslich ist jedes Baby einzigartig!
In Deutschland müssen einige Voraussetzungen erfüllt werden, damit ein Vorname als Vorname verwandt werden darf. Hierzulande ist es nicht so einfach wie in den USA möglich, das Baby "Google", "Whiskey" oder "Schwalbe" zu nennen. Bei der Wahl des Namens sollte man auch immer bedenken, dass Kind möglicherweise später in Kindergarten, Schule und später im Beruf mit dem Namen aufgezogen werden könnte.
In Deutschland gibt es als Anhalt folgende Vorschriften:
- Der Vorname muss als Vorname erkennbar sein.
- Keine mögliche Assoziation zum Negativen (bspw. "Judas") oder ein Lächerlichmachen ("Dreikäsehoch")
- Bis auf bereits etablierte Vornamen wie "Conny", "Kai", "Sascha" oder "Toni" muss klar sein, ob es sich um einen weiblichen oder männlichen Namen handelt.
- Ebenfalls darf es ausser etablierten Vornamen keine Kollisionen mit Ortsnamen, Familiennamen oder Markennamen geben.
- Der Name muss innherhalb eines Monats nach der Geburt festgelegt werden!
- Es besteht keine Möglichkeit, den Namen rechtlich schützen zu lassen, damit ihn niemand anders mehr tragen könnte.