Informationen zum Vornamen Hard
| Wappen | Karte | ||
|---|---|---|---|
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Vorarlberg | ||
| Politischer Bezirk: | Bregenz (B) | ||
| Fläche: | 17,46 km² | ||
| Koordinaten: | 47° 29′ N, 9° 41′ OKoordinaten: 47° 29′ 21″ N, 9° 41′ 24″ O | ||
| Höhe: | 398-400 m ü. A. | ||
| Einwohner: | 12.001 (30. Dez. 2005) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 687 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 6971 | ||
| Vorwahl: | 05574 | ||
| Gemeindekennziffer: | 8 02 15 | ||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Marktstr. 18 6971 Hard | ||
| Offizielle Website: | |||
| Politik | |||
| Bürgermeister: | Hugo Rogginer (ÖVP) | ||
| Gemeinderat: (2005) (33 Mitglieder) | |||
| Blick auf Hard von Norden | |||
Die Marktgemeinde Hard liegt am Ufer des Bodensees, eingebettet zwischen der Bregenzer Ache und der Mündung des Neuen Rheins in den Bodensee, und gehört zum österreichischen Bundesland Vorarlberg.
Nachbargemeinden
Am südlichen Bodensee-Ufer gelegen, grenzt Hard im Osten an die Landeshauptstadt Bregenz, im Süden an Lauterach und im Westen an Fußach.
Geschichte
Um 700 n. Chr. kam es zur ersten Ansiedlung von Alemannen im Gebiet der heutigen Mittelweiherburg. Ca. 1200 wurden Waldungen in der Nähe des Bodensees gerodet. Das neue Dorf erhielt den Namen Hard (althochdeutsch: Wald). 1249 wurde Hard zum ersten Mal in einem Schutzbrief von Papst Innozenz IV. an das Kloster Mehrerau erwähnt.
Markgräfin Elisabeth geb. Montfort verkaufte die halbe Grafschaft Montfort-Bregenz an den Habsburger Erzherzog Siegmund. Hard gelangte dadurch 1451 zu Österreich. In der Schlacht bei Hard im Jahre 1499 besiegen die Eidgenossen die Ritter des Schwäbischen Bundes. 1620 wurde die erste Dorfschule erwähnt, 1646 wurde Hard eine selbständige Pfarrei. 1794 eröffnete die erste Textilmanufaktur, gegründet von dem Elsässer Samuel Vogel, ihre Pforten, die zugleich das Zeitalter der Industrialisierung einleitete. An ihre Stelle trat später das Unternehmen Schindler & Jenny, dessen führende Köpfe aus dem schweizerischen Kanton Glarus stammten (darunter auch Friedrich Wilhelm Schindler) und zu den Mitbegründern der ersten evangelischen Gemeinde in Vorarlberg gehörten.
1806 kam es durch die bayerische Regierung zur Auflösung des Gerichtes Hofsteig. Damit wurde Hard erstmals selbständige Gemeinde. 1905 erhob Kaiser Franz Joseph I. Hard zur Marktgemeinde und verlieh ihr ein Gemeindewappen.
Bevölkerungsentwicklung
| Volkszählung | Einwohner |
|---|---|
| 2006 | 12.001 |
| 2001 | 11.471 |
| 1991 | 10.747 |
| 1981 | 10.103 |
| 1971 | 8887 |
Quelle: Bevölkerungsentwicklung 1869 - 2007 der Statistik Austria
Politik
Die Bürgermeister der Marktgemeinde:
- 1900–1906 Franz Jussel
- 1906–1936 Johann Mager
- 1936–1938 Franz Josef Birnbaumer
- 1938–1945 Rudolf Gunz
- 1945–1947 Franz Josef Birnbaumer
- 1947–1950 Adolf Kölbl
- 1950–1954 Josef Blenk
- 1954–1970 Anton Gorbach
- 1970–1998 Gerhard Köhlmeier
- seit 1999 Hugo Rogginer
Der Gemeinderat besteht aus 33 Mandataren und setzt sich derzeit (Stand: April 2005) wie folgt zusammen:
- ÖVP: 13 Mandate
- Harder Liste: 7 Mandate
- SPÖ: 6 Mandate
- Grünes Hard: 4 Mandate
- FPÖ: 3 Mandate
Die Gemeindeeinnahmen aus Steuern und sonstigen Abgaben lagen 2001 bei 12.305.445 Euro, die gemeindlichen Ausgaben bei 22.822.932 Euro. Der Schuldenstand betrug 2001 10.312.085 Euro.
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